Nachdem ich ja vor einiger Zeit in meinem myBuffed-Blog bereits einen Bericht über Alarmstufe Rot 3 geschrieben habe, dachte ich mir…es wird Zeit, mal wieder was zu schreiben. Und da sich einer meiner werten Leser es sich wünschte, folgt nun ein kleiner subjektiver Bericht über Dragon Age: Origins!
Einer der zahlreichen Trailer:
Nun, worum geht es in DA:O? Eigentlich das Gleiche wie immer…Held wider Willen wird in eine Sache hineingezogen, die eigentlich zu groß für ihn ist, sammelt eine Schar Verrückter um sich und zieht los, um sich ordentlich zu prügeln. Am Ende bekommt er das Königreich, die Prinzessin und genug Bier für den Rest des Lebens…oder so ähnlich.
Da die Grundstory schon überall gesehen wurde, werde ich darüber auch kein Wort verlieren. Dass die Story aber mehr zu bieten hat, als das übliche „Held rettet die Welt“-Szenario, sollte jedem klar sein, der schon einmal ein Spiel von Bioware und/oder Black Isle gespielt hat. Deshalb werde ich auch darauf nicht eingehen, da man damit unweigerlich spoilern würde.
Grafik…nunja…die Grafik ist so ne Sache für sich. Einige meinen ja, sie sei hässlich. Wobei das vor allem dann lustig ist, wenn bezahlte WoW-Fanboys über angeblich mies aufgelöste Texturen bei DA:O jammern. Wie dem auchs ei, ich fidne die Grafik durchaus schick. Es läuft bei mir in höchsten Details völlig ruckelfrei und darauf kommts an. Leider hat man bei EA wieder den guten alten Memory Leak Bug eingebaut…das gabs bei WAR schon…je länger man spielt, um so länger die Ladezeiten und irgendwann stürzt das Spiel ab, weil es sich zuviel in den Speicher geladen hat.
Nunja, die Grafik ist an sich nicht so schick wie bei Mass Effect, was wohl daran liegt, dass an Dragon Age schon etwas länger gebastelt wird. Mich stört aber eigentlich nur die Tatsache, dass man nach der jeweiligen Herkunftsgeschichte in Ostagar und Lothering landet und diese Gegenden von der Farbgebung her arg demotivierend sind. Ich bin imemr froh, wenn ich da weg bin. Diesen braunen Brei…neee, braune Texturen überlasse ich lieber den Jungs von id, die haben das bei Quake viel schöner gemacht.
Ansonsten kann ich das Spiel sehen lassen. Die Gesichter der Charaktere sind detailreich (in der deutschen Version leider nicht ganz synchron), die Zauber sind dezent genug (und nicht so übertrieben bonbonbunt und bildschirmfüllend wie in WoW), die Umgebung hat viele schöne Details und das Blut ist übertrieben genug dargestellt, um ebenso wie bei Kill Bill als stilistisches Mittel herhalten zu können.
Dialoge und die Spielwelt…Dialoge sind das A und O bei einem Spiel von Bioware und es ist den Damen und Herren dort schon immer wichtiger gewesen, eine tolle Geschichte zu erzählen, als einen Grafikblender auf die Menschheit loszulassen…dafür ist Crytek vernatwortlich (Stichwort: Crysis). Wie bei Bioware üblich, darf man sich in den Dialogen zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten entscheiden…gut, neutral und böse…durch Überredungs- & Einschüchterungskünmste gibts dann noch etwas mehr. Und weil es seit KotOR2 so viel Spass macht, beeinflusst man damit auch seine Kameraden. Dazu ein kleines Beispiel mit möglicher Spoilergefahr:
in einem alten Tempel sucht man eine Urne und bgegegnet dort etwas verrückten Einwohnern, die einen Drachen als Wiedergeburt der Person, die jetzt nur noch Asche ist. Man kann sie entweder töten (finden alle toll) oder man sagt sich…och ja, so ein bisschen Blut auf einer heiligen urne, das stört schon keinen. Das finden einige Gruppenmitglieder toll, aber 1-2 auch so überhaupt nicht. Diese ziehen dann ne Schnuuuuuuuute und hauen ab. Weg…für immer und so.
Natürlich kann man auch wieder mit den gruppenmitgliedern in der Kiste landen, wobei die Sexszenen bei Mass Effect aber doch mehr boten. Zudem finde ich es arg kurios, dass man als Zwergin keine Affäre mit dem Gruppenzwerg anfangen kann. Homosexuelle Romanzen gibts auch…insgesamt bieten sich an: jungfräulicher WeicheiTank, menschenverachtende Hexe aus der Wildnis, bisexuelle Nonne mit schurkischer Vergangenheit und bisexueller AuftragsmörderElf.
Möglichkeiten gibt es auch viele. So hatte ich bereits alles Wichtige erledigt und musste mich nur noch auf eine Tagung des Rats der Adeligen einlassen…aber das zog wieder Entscheidungen nach sich, daraufhin gab es wieder Entscheidungen und ganz zum Schluss bei der Endschlacht schon wieder und und und. Kurz gesagt sind die Entscheidungen die man trifft, für den späteren Verlauf durchaus wichtig, da sie teilweise sehr viel ändern. Das soll aber jeder selbst rausfinden.
Hmmm, wa snoch? Tjoa. Die Gruppe besteht maximal aus 4 Mitgliedern, der Rest bleibt im Lager. Hier nix Neues zu berichten.
Da es scheinbar total angesagt ist, gibt es bei Dragon Age auch Erfolge (WoW-Deppen nennen es auch Achievement) für alles und jeden. Und da ich ja so ein Sammler bin, sammel ich auch bei Dragon Age auch fleißig alle Erfolge ein und versuche alles rauszufinden. Das fand ich schon bei WAR toll.
Und weil es noch viel angesagter ist, gibte s für Dragon Age auch runterladbare Inhalte a.k.a. DLC. Bisher beschränkten sich diese auf eine Festung (inklusive Truhe für die Gruppe, die arg unsinnig ist, da man wegend er Kiste imemr zur Festung müsste) und ein neues Grupenmitglied mit dazugehörigen Gebieten und Geschichte. Alles nichts sonderlich sensationelles, es hätte auch gut ins Gesamtprodukt gepasst, aber heutzutage benötigt man ja Geld bei EA (vor allem, nachdem man ja nach und nach alle Serien in den Sand setzt und immer weniger verkauft…siehe NFS, C&C, die jährlichen Neuauflagen der Sportspiele und völlig überteuerte Extrasammlungen für die Sims). Man man von dem Trend DLC hält, soll jeder für sich selbst entscheiden.
Nun gut, das war mein kleiner subjektiver Bericht über Dragon Age, der absichtlich kein Fazit (keen Bock) und Screens (giubts im Netz genug) enthält.
